Datenschutzerklärung für StickGuard
Stand: Oktober 2026 · Zenkner-Technology
Verantwortlicher
Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) für die StickGuard-Plattform (Web-Dashboard, Backend und Desktop-Agent) unter stickguard.tech ist:
Zenkner-Technology
Cyrill-Pascal Zenkner
Lessingstraße 46c
09599 Freiberg
Deutschland
E-Mail: cyrill-pascal.zenkner@zenkner-technology.de
Rollenverteilung
Für Protokolldaten der überwachten Arbeitsplätze ist das jeweilige Kundenunternehmen Verantwortlicher. Zenkner-Technology verarbeitet diese Daten als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO.
Für die Website stickguard.tech, für Anfragen und Bestellungen sowie für die Kundenkonten im Control Center ist Zenkner-Technology selbst Verantwortlicher.
Aufruf der Anwendung und Server-Logs
Die Anwendung läuft auf einem Server von Zenkner-Technology in Deutschland. Beim Aufruf verarbeitet der Webserver technisch notwendig die IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, die aufgerufene Adresse und die Browserkennung, um die Seite auszuliefern und Angriffe abzuwehren. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Die Protokolle werden nach spätestens 14 Tagen gelöscht.
Website stickguard.tech
Die Website setzt keine Cookies und lädt keine Inhalte von fremden Servern. Schriften, Skripte und Grafiken werden vom eigenen Server ausgeliefert.
Kontaktformular: Wir verarbeiten Name, E-Mail-Adresse, optional Unternehmen und Telefonnummer, das gewünschte Paket und deine Nachricht, um die Anfrage zu beantworten (Art. 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO). Die Angaben werden gelöscht, sobald die Anfrage abschließend bearbeitet ist und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
Bestellung: Für eine Bestellung verarbeiten wir Name, E-Mail-Adresse, Unternehmen, Anschrift, den gewählten Tarif und die Anzahl der Geräte. Wir nutzen diese Angaben, um den Vertrag zu schließen, den Mandanten samt Zugang anzulegen und Rechnungen zu stellen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Du erhältst dazu eine Eingangsbestätigung und nach der Freigabe deine Zugangsdaten per E-Mail. Vertrags- und Rechnungsdaten bewahren wir nach den handels- und steuerrechtlichen Fristen auf (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO).
Kundenkonto im Control Center
Für Administratoren und Benutzer des Control Centers verarbeiten wir Benutzername, Name, E-Mail-Adresse, ein nur als Hash gespeichertes Passwort, die Rolle im Mandanten sowie freiwillige Profilangaben wie Abteilung und Telefonnummer (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
Die Anmeldung wird im lokalen Speicher deines Browsers abgelegt (Anmeldetoken, Rolle, Mandant, gewählte Sprache). Cookies werden dafür nicht gesetzt. Mit der Abmeldung werden diese Einträge entfernt.
Administrative Aktionen, zum Beispiel das Sperren oder Löschen eines Datenträgers, werden mit Benutzername, Zeitpunkt und IP-Adresse protokolliert, damit Änderungen nachvollziehbar bleiben (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Daten des Desktop-Agents
Der Agent überträgt Gerätename, Kennungen und Seriennummern angeschlossener USB-Datenträger, Zeitpunkt und Ergebnis der Prüfung, die angewendete Richtlinie, die IP-Adresse sowie Name und Benutzerkonto des Arbeitsplatzrechners. Zur Rechnerübersicht kommen Betriebssystem-Version, Agent-Version sowie der Status von BitLocker und Firewall hinzu. Dateiinhalte werden nicht übertragen. Die Daten werden verschlüsselt an das Backend gesendet.
Nur wenn der Kunde die Richtlinie "Datei-Protokoll" aktiviert, überträgt der Agent zusätzlich Name, Größe und Art der Änderung (angelegt, geändert, gelöscht) von Dateien auf freigegebenen Datenträgern. Ohne diese Richtlinie werden keine Dateinamen erfasst.
Eine für einen Datenträger vergebene PIN wird ausschließlich auf dem Arbeitsplatzrechner verarbeitet und nicht an das Backend übertragen.
Benachrichtigungen, Support und E-Mail
Hinterlegt der Kunde eine Alarm-Adresse, erhält diese bei kritischen Vorfällen und neuen Freigabe-Anfragen eine E-Mail mit Rechnername, Benutzerkonto und Kennung des betroffenen Datenträgers. Richtet der Kunde einen Webhook ein, werden Ereignisse zusätzlich an die von ihm angegebene Adresse übermittelt. Für das Zielsystem ist der Kunde verantwortlich.
Support-Anfragen aus dem Control Center werden mit Betreff, Nachrichten und Zeitpunkt gespeichert, um sie zu bearbeiten (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). E-Mails mit Zugangsdaten, zum Zurücksetzen des Passworts, zu Support-Antworten und Alarmen versenden wir über den Mailserver unseres Hosting-Anbieters.
Speicherdauer
Prüfprotokolle, Vorfälle und Einträge des Datei-Protokolls werden nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist automatisch gelöscht. Sie beträgt standardmäßig 90 Tage.
Kundenkonten, Datenträger, Rechner und Richtlinien bleiben gespeichert, solange der Vertrag läuft. Der Kunde kann einzelne Benutzer, Datenträger und Rechner jederzeit selbst im Control Center löschen. Nach Vertragsende löschen wir die Daten des Mandanten, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.
Abrechnung
Die Abrechnung erfolgt per Rechnung. Zahlungsdaten wie Kontoverbindungen oder Kartendaten werden in StickGuard nicht verarbeitet, ein Zahlungsdienstleister ist nicht eingebunden.
Keine Tracking- und Werbedienste
Es werden keine Analyse- oder Tracking-Dienste (z. B. Google Analytics, Meta Pixel), keine Werbenetzwerke und keine Cookies zu Marketingzwecken eingesetzt.
Deine Rechte
Du hast das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16 DSGVO), Löschung (Art. 17 DSGVO), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO), Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO) und Widerspruch (Art. 21 DSGVO). Eine erteilte Einwilligung kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Außerdem kannst du dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, etwa beim Sächsischen Datenschutz- und Transparenzbeauftragten. Anfragen richtest du bitte an cyrill-pascal.zenkner@zenkner-technology.de.